Kontakt

Neurochirurgie Tuttlingen

Zeppelinstr. 21

78532 Tuttlingen

 

+49 (0)7461 96 50 97 - 0
+49 (0)7461 96 50 97 - 70
info@neurochirurgie-tuttlingen.de

Telefonische Erreichbarkeit

Mo
08.30 - 16.00 Uhr
Di
08.30 - 12.30 Uhr
Mi
08.30 - 16.00 Uhr
Do
08.30 - 16.00 Uhr
Fr
08.30 - 12.30 Uhr

 

Sprechstunden

Mo
08.30 - 16.00 Uhr



Di
08.30 - 12:30 Uhr


nur nach Vereinbarung



 Mi
08.30 - 16.00 Uhr



 Do
08.30 - 16:00 Uhr
 
 
Fr
08.30 - 12.30 Uhr


nur nach Vereinbarung










Erworbenes
Wirbelgleiten

infolge einer Wirbelsäulenverschleißerkrankung (Pseudospondylolisthese)

Wie bei der Osteochondrose und der lumbalen Spinalkanalstenose beschrieben, kommt es infolge des zunehmenden Bandscheibenverschleißes zu einem Stabilitätsverlust im betroffenen Bewegungssegment. Hierbei können Wirbel gegen den benachbarten nach vorne abrutschen. Dies führt zu einer zunehmenden Wirbelkanalverengung, und weil der Körper dieses Abgleiten aufhalten will, zu noch mehr Knochenanbau und Verdickung von Bändern. Insbesondere kommt es im Rahmen dieser Verknöcherungsvorgänge zu einer schmerzhaften Vergrößerung der kleinen Wirbelgelenke (hypertrophe Spondylarthrose).

 

Bei den betroffenen Patienten beginnt die Symptomatik mit Rückenschmerzen, die zunächst nur bei Belastung und Bewegung, später auch in Ruhe vorhanden sind. Aufgrund der zunehmenden Einengung des Wirbelkanals strahlen die Schmerzen auch in die Beine aus (siehe Spinalkanalstenose). Im Rahmen eines Wirbelgleitens nimmt die bewegungsabhängige Rückenschmerzkomponente eine große Rolle ein.

 

Ziele der Therapie sind eine Verbesserung der Lebensqualität durch Schmerzreduktion, das Verhindern eines Fortschreitens des Wirbelgleitens und gegebenenfalls die Beseitigung bestehender neurologischer Symptome.

 

Die Spondylolisthese wird zunächst immer konservativ behandelt, was auch in den meisten Fällen erfolgreich gelingt. Die konservative Therapie umfasst eine ausführlich Aufklärung und Beratung (Gewichtsreduktion, Berufsberatung, Anpassung der körperlichen Belastung in Beruf und Sport), eine medikamentöse Therapie (z.B. Schmerzmittel, Entzündungshemmer), Physiotherapieverfahren und ggf. orthopädietechnische Hilfen (z.B. spezielle Korsetts).

 

Sollte trotz adäquater konservativer Therapie und nach erfolgter Anpassung der Lebens- und Arbeitssituation der Leidensdruck steigen, weiterhin starke Schmerzen bestehen, neurologische Ausfälle vorhanden sein oder das Wirbelgleiten zunehmen, besteht eine klare OP-Indikation.

 

zurück