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Häufige Fragen

  1. Welche Ursachen hat ein Bandscheibenvorfall?

Es gibt nicht den einen umschriebenen Risikofaktor, der zu einem Bandsscheibenvorfall führt. Es gibt aber Faktoren, die ihn begünstigen. Dazu gehören Übergewicht, zu wenig Bewegung, falsche Körperhaltung z.B. beim Sitzen, Aufstehen oder Arbeiten, schwache Bauch- und Rückenmuskulatur, erblich bedingte Bindegewebsschwäche. Unter ungünstigen Umständen (z.B. bei bestimmten Bewegungen) kommt es zu einem Bandscheibenschaden, häufig zu nur zu einer Vorwölbung, im schlimmsten Fall zu einem Einriss im Bandscheibenring, durch den Teile des Gallertkerns austreten, was zu einer Nerveneinengung mit einschießenden Schmerzen führen kann.

  1. Welche Folgen hat ein Bandscheibenvorfall und wie kann er behandelt werden?

Die Folgen nach einem Bandscheibenvorfall sind je nach der Stelle der Wirbelsäule wo er vorliegt ganz unterschiedlich. Im Übrigen hängt es ganz davon ab, welcher Nerv wie stark eingeengt wird. Die Symptomatik reicht von leichten Taubheitsgefühlen, Kältemissempfindungen und meistens starken Schmerzen bis hin zu Lähmungserscheinungen. Wenn der Bandscheibenvorfall im Bereich der Halswirbelsäule oder Brustwirbelsäule auftritt, können auch einzelne Gliedmaßen gelähmt sein, sogar Querschnittslähmungen auftreten.

 

Die Therapie und Behandlungsmethoden richten sich nach der Schwere der Symptome und dem Grad der Schädigung. Liegt ein reines Schmerzsyndrom vor, sind einfache Behandlungsverfahren aus der Physiotherapie, der Einsatz von Schmerzmitteln und gezielt applizierte Schmerzspritzen üblich. In solchen einfachen Fällen kommt es meist nach wenigen Tagen zu einer Besserung der Symptome. Nur in seltenen Fällen ist eine Operation notwendig.

  1. Kann man einem Bandscheibenvorfall vorbeugen?

Aus möglichen Ursachen lassen sich vorbeugende Faktoren ableiten. Man weiß heute, dass ausreichendes Trinken auch eine wichtige Rolle für den Flüssigkeitshaushalt der Bandscheiben spielt. Folglich sollte man vermeiden, was dem Körper Wasser entzieht. Weitere wichtige Faktoren sind regelmäßige Bewegung, ausreichende Rücken- und Bauchmuskulatur und ein normales Körpergewicht.

 

Ganz entscheidend ist, Bewegungen zu meiden, die zu einer Überlastung der Wirbelsäule führen, das bedeutet, auf eine rückengerechte Körperhaltung und Bewegungsabläufe im Alltag, insbesondere am Arbeitsplatz zu achten. Was das im Einzelnen für Sie bedeutet, hängt natürlich von Ihrer individuellen Situation ab.

  1. Wann sollte ein Bandscheibenvorfall operiert werden?

Ein Bandscheibenvorfall sollte dann operiert werden, wenn schwerwiegende Lähmungserscheinungen, und/oder Blasen- und Mastdarmstörungen vorliegen. Sollten die Schmerzen nicht mit den beschriebenen Methoden rückläufig sein, kommt eine operative Entfernung des Bandscheibenvorfalls infrage.

  1. Wie lange dauert bei einer Bandscheibenoperation der Krankenhausaufenthalt?

In der Regel muss der Patient der einer Bandscheibenoperation braucht, nicht länger als 5 Tage im Krankenhaus bleiben.

  1. Muss ich nach der Bandscheibenoperation in die Reha?

Nach der Operation werden sie in der Regel zunächst nach Hause entlassen. Nach etwa 10 bis 14 Tagen kann vorsichtig mit Physiotherapie begonnen werden. Je nach ihren individuellen Bedürfnissen und Möglichkeiten kann diese sog. Anschlussheilbehandlung entweder in ambulantem oder stationärem Rahmen erfolgen. Den Antrag für die jeweilige Maßnahme stellen wir bereits im Rahmen des Krankenhausaufenthalts nach erfolgter Operation. In vielen Fällen reicht es allerdings aus, in ambulantem Rahmen bei einem niedergelassenen Psychotherapeuten die Behandlung zu erhalten.